Die erfolgreiche Behandlung von einer Borrelioseerkrankung

 

    Die Borreliose ist eine Bakterieninfektion und wird daher in erster Linie mit Hilfe von Antibiotika behandelt. Die auslösenden Borrelien gelangen durch einen Zeckenstich in den menschlichen Körper. Während dieses Spinnentier das Blut seines Wirtes aufsaugt, spuckt es gleichzeitig unverdauliche Bestandteile seiner Nahrung wieder aus um die Blutgerinnung zu verhindern, diese landen dann mit Bakterien im menschlichen Blutkreislauf. Ist die Zecke selbst mit Borrelien infiziert, steckt sie auf diese Weise ihren Wirt an und überträgt die Krankheit. Vor der Behandlung von Borreliose steht die endgültige Diagnose, welche sich meist gar nicht einfach gestaltet. Aufgrund der unspezifischen Symptome, die von Patient zu Patient stark variieren können, ist eine Zuordnung alleine aufgrund des klinischen Bildes problematisch. Aber auch der serologische Nachweis der Borrelien  im Labor ist nicht immer möglich. Oft bilden sich erst relativ spät erfassbare Antikörper, mit deren Hilfe die eindeutige Diagnose gestellt werden könnte. Die Folge sind häufige Falschbefunde.

     

    Die Behandlung von Borreliose erfolgt mit Antibiotika


    Die antibiotische Behandlung von Borreliose ist die erste Wahl im Kampf gegen die tückische Krankheit. Fünf unterschiedliche Medikamente stehen dafür zur Wahl. Doxycyclin in Tablettenform kommt bei Hauterscheinungen wie Wanderröte oder Lymphozytom zum Einsatz. Aber auch die akute Neuroborreliose wird damit bekämpft. Das Antibiotikum Amoxicillin wird ebenfalls als Tablette verabreicht. Neben den Indikationen des Doxycyclin wird dieses Medikament auch bei der Lyme-Arthritis und der Acrodermatitis eingesetzt. Alternativ werden auch die Präparate Azithromycin und Cefuroximaxetil verwendet, diese verursachen jedoch häufiger Beschwerden im Magen-Darm-Trakt als die vorgenannten. In der stationären Behandlung von Borreliose werden Antibiotika auch intravenös verabreicht. Bei akuter oder  chronischer Neuroborreliose, Lyme-Arthritis und Acrodermatitis kommt dafür Ceftriaxion in Frage. Gegen die akute Neuroborreliose kann auch Penicillin gegeben werden. Leider bleiben manchmal auch ein halbes Jahr nach der antibiotischen Behandlung von Borreliose unspezifische Symptome bestehen. Viele Patienten leiden selbst nach Monaten noch unter Muskel- und Gelenkschmerzen, Erschöpfungszuständen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Schlafstörungen. Eine Wiederholungstherapie wird jedoch in solchen Fällen nicht empfohlen.

    Unterstützende naturheilkundliche Therapie


    Um den Heilungsprozess zu fördern werden zur Behandlung von Borreliose begleitend homöopathische Mittel eingesetzt. Ledum, Arnica, Rhus toxicodendron oder Hypericum werden als Erste-Hilfe-Maßnahme nach einem Zeckenstich empfohlen. In späteren Stadien wird die Gabe der Mittel auf die Symptome abgestimmt. Ein Universalpräparat, das ein breites Spektrum der Borreliosesymptome abdeckt, ist Aurum arsenicosum. Speziell bei Gelenkentzündungen  oder auch Kopfschmerzen hat sich Ferrum phosphoricum bewährt. Stehen Depressionen, Abeschlagenheit und Schlafstörungen im Vordergrund der Symptomatik, hilft Kalium phosphoricum, bei vermehrten Hauterscheinungen Kalium sulfuricum oder auch Natrium sulfuricum. Muskelkrämpfe werden mit Magnesium phosphoricum behandelt. Zur allgemeinen Entgiftung verabreichen manche Therapeuten ihren Patienten zusätzlich Sulfur. Neben homöopathischen Präparaten haben sich auch bestimmte Heilpflanzen in der Behandlung von Borreliose als wirksam erwiesen. Die wichtigste Borreliose-Heilpflanze ist die Karde, ihr entgiftender und bakterientötender Effekt wird bei Gelenkbeschwerden und Hauterkrankungen geschätzt. Die Katzenkralle verwenden Naturärzte gerne wegen ihrer immunstimulierenden und entzündungshemmenden Wirkkraft. Aber auch der Einsatz der giftausleitenden Klette hat sich bei Borreliose-Infektionen bewährt. Die dritte alternative Heilmethode, welche zur Behandlung von Borreliose zum Einsatz kommt, ist die Bioresonanztherapie. Dabei handelt es sich um eine Testmethode, bei  der körpereigene elektrische Signale gemessen und dadurch die jeweils individuell passenden Therapiemaßnahmen ermittelt werden können.

     

     

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