Eine Borrelioseerkrankung ausgelöst durch einen Zeckenbiss

 

    Eine Borreliose nach Zeckenbiss bekommt man dann, wenn das Spinnentier nicht innerhalb von 16 Stunden entdeckt und entfernt wird. Das passiert besonders bei ganz jungen Tieren, den sogenannten Nymphen, denn sie sind winzig klein und werden manchmal überhaupt nicht bemerkt. Kann die Zecke mehr als 16 Stunden lang saugen, steigt die Wahrscheinlichkeit der übertragung von Borrelien massiv an. Das kann man am besten durch akribisches Absuchen des Körpers verhindern, beispielsweise nach einem Waldspaziergang. Denn die unangenehmen Mitbringsel wandern oft stundenlang auf ihrem Wirt herum, bis sie eine geeignete Bissstelle gefunden haben. Entdeckt man sie also frühzeitig, kann man sie ganz einfach absammeln.

     

    Die Übertragung der Erreger


    Hat sich die Zecke erst einmal in ihrem Wirt fest gebissen, saugt sie für mehrere Tage dessen Blut, vorausgesetzt sie wird nicht gestört. Dann lässt sie sich von selbst wieder fallen, sobald ihre Mahlzeit beendet ist. Mit einem speziellen Sekret hemmt das Spinnentier die Blutgerinnung, um sich das Saugen zu erleichtern. Außerdem wird dadurch die Immunabwehr blockiert und die Einstichstelle unempfindlich gemacht, damit der Wirt seinen Schmarotzer nicht bemerken kann. Die übertragung der Erreger passiert jedoch nicht mit diesem Sekret, sondern durch unverdauliche Nahrungsbestandteile, welche  die Zecke in ihren Wirt zurück fliessen lässt. Dieser Prozess setzt erst nach etwa 16 Stunden ein. Bei einem festgebissenen Tier, dessen Hinterleib noch nicht angeschwollen ist, kann man davon ausgehen, dass es noch keine 24 Stunden lang gesaugt hat. Da die meisten Plagegeister früh genug entdeckt und entfernt werden, erkranken nur relativ wenige Menschen an Borreliose nach Zeckenbiss, die Ansteckungsrate wird auf 0,3 bis 1,5 Prozent geschätzt. Die Zahl der in Deutschland mit Borreliose infizierten Menschen liegt bei 50.000 bis 100.000 Betroffenen pro Jahr.

    Wo Zecken lauern


    Eine Borreliose nach Zeckenbiss kann man nur dann verhindern, wenn man genau weiß, wo die Gefahren lauern. Im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Irrmeinung sitzen Zecken nicht auf Bäumen, um sich von oben auf ihre Wirte fallen zu lassen. Vielmehr halten sich die Tiere in hohem Gras, in Gestrüpp oder im Unterholz auf, in einer Höhe von unter 1,5 Metern. Von dort aus halten sie  sich an vorbei gehenden Wirten fest, lassen sich regelrecht von den Pflanzen abstreifen. Die Verbreitung der Spinnentiere beschränkt sich heute nicht mehr auf Waldgebiete und den ländlichen Raum. Zecken haben sich bis in die Städte ausgebreitet und die Ansteckungsgefahr einer Borreliose nach Zeckenbiss lauert sowohl im heimischen Garten als auch in den Biergärten der Städte.

    Anzeichen für Borreliose nach einem Zeckenbiss


    Das erste Anzeichen, welches auf eine Infektion mit Borreliose nach Zeckenbiss hindeutet, ist die sogenannte Wanderröte. Dabei handelt es sich um eine ringförmige Hauterscheinung, die sich um den Biss herum bildet. Der Fleck kann hellrot bis bläulich sein und aus mehreren konzentrischen Ringen bestehen, die sich manchmal zur Mitte hin aufhellen. Die Krankheit Borreliose wird in drei Stadien unterteilt. Die Symptome können sehr unspezifisch sein und sich sowohl von Patient zu Patient als auch von Stadium zu Stadium stark unterscheiden. Von Hautproblemen über Arthritis und Herzbeschwerden bis hin zu schweren neurologischen Ausfällen ist beinahe alles möglich.

     

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