Essig als Nahrungsmittel / Heilmittel

 

  • Essig ist ein natürliches Produkt, dass überall dort entsteht, wo zuckerhaltige Flüssigkeit zu gären beginnt. Die sich überall in der Luft befindenden Essigbakterien produzieren durch biologische Gärung aus dem Zucker Alkohol und unter Sauerstoffzufuhr aus der Luft entsteht Essig.
  • Er wurde bereits vor 5000 Jahren in China zur Lebensmittelkonservierung verwendet. Römische Legionäre bekamen zur Stärkung ihrer Abwehrkräfte Essigwasser zu trinken. Im Mittelalter machte man Kohl und Gurken mit Essig haltbar und Klostermönche verwendeten Essig als Haus- und Heilmittel.
  • Je nach Herstellungsmethode unterscheidet man Obstessig, Weinessig, aromatisierte Essige, Balsamicoesiig und Essigwürze. Der Gesundeste ist der Obstessig, denn man verdünnt trinken kann. Er dient nicht nur der Gesundheit sondern auch der Schönheit.
  • Trinken Sie jeden Morgen auf nüchternen Magen einen Cocktail aus zwei bis drei TL Apfelessig, einem EL Honig und ein Glas Mineralwasser. Das macht nicht nur munter sondern beugt auch verschiedenen Krankheiten vor. Das saure Getränk regt die Bauchspeicheldrüse und die Dünndarmzotten zu vermehrter Produktion von Verdauungssäften an. Damit sorgt er für ein ausgeglichenes Säuren-Basen-Verhältnis im Körper und regt den Stoffwechsel, die Verdauung und insbesondere Abbau von Fetten und Kohlenhydraten an. Er wirkt auf unseren Körper reinigend und desinfizierend.
Essig in der Nahrung:
  • Essen Sie öfter mal Sauerkraut, saure Gurken und anderes sauer eingelegtes Gemüse oder Obst, Rohkost mit einem Spritzer Apfelessig.
  • Oder trinken Sie regelmäßig Essigwasser wie oben beschrieben.
  • Bei der Zubereitung und Haltbarmachung von Speisen erweist sich Essig als nützlicher Helfer. Wickeln Sie Spargel und Fisch in ein damit getränktes Tuch und er bleibt länger frisch.
  • Rotkohl behält durch einen Schuss Essig in das Kochwasser seine intensive rotviolette Farbe und Blumenkohl bleibt lupenrein weiß.
  • Gerichte aus Hülsenfrüchten macht Essig bekömmlicher.

Essig für die Schönheit:

  • Badewasser oder ein warmes Fußbad mit einem Schuss Essig wirken belebend.
  • Gegen Entzündung der Mundschleimhaut, Zahnfleischbluten, Zahnstein und Mundgeruch hilft eine Mundspülung (auf ein Glas Wasser drei EL Essig).
  • Bei stumpfen, strohigen Haaren geben Sie dem letzten Spülwasser einen Schuss Obstessig hinzu.
  • Einkaufstipp: Kaufen Sie Obstessig in Bioläden oder im Reformhaus. Der Essig ist um so wertvoller je höher der Anteil der natürlichen Inhaltsstoffe ist. Achten Sie also darauf, dass auf dem Etikett der Flasche etwas von naturidentischen Aromastoffen steht. Der Essigsäuregehalt muss bei Obstessig mindestens fünf % betragen. Um den Essig haltbarer zu machen, werden sie häufig pasteurisiert, d. h. bis auf 65 °C erhitzt. Achten Sie bei nicht pasteurisierten Essigen unbedingt auf das Verfallsdatum. Bewahren Sie die Flasche nach dem Öffnen im Kühlschrank auf, und verbrauchen Sie den Essig nach spätestens einem halben Jahr.
  • Rezept für eine typische Vinaigrette:
    Zwei El Weißweinessig, ein viertel TL Senf, mit Salz und weißem Pfeffer vermischen. Fünf El Olivenöl darunter rühren bis die Masse cremig ist. Einen EL fein gewiegter Kräuter dazu geben z. B. Petersilie, Kerbel, Dill und Schnittlauch. Ergänzt ideal Gurken-, Kartoffel-, Bohnen-, Blattsalat, aber auch zu Spargel, Schwarzwurzel oder zum Einlegen von Fisch und Fleisch.
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