Hämorrhoiden mit Homöopathie behandeln

 

Krankhaft veränderte Hämorrhoiden werden in vier Stadien eingeteilt, in den ersten beiden Phasen helfen natürlich Heilmittel noch sehr effektiv gegen die unangenehmen Symptome. Gegen Hämorrhoiden Homöopathie einzusetzen kann also gute Wirkungen erzielen, wenn die pathologischen Veränderungen noch nicht zu weit fort geschritten sind. Hat die Krankheit jedoch den zweiten Grad einmal überschritten, helfen nur noch die Verödung oder eine operative Entfernung der Hämorrhoiden. Neben der medizinischen oder homöopathischen Behandlung des Leidens muss auf jeden Fall die Umstellung auf eine darmgesunde Ernährung zu einer erfolgreichen Strategie gegen Hämorrhoiden gehören. Die größte Rolle spielen dabei die Ballaststoffe. Lieferanten dieser wertvollen Faserstoffe können beispielsweise Vollkorn, Hülsenfrüchten und Leinsamen sein. Aber auch Gemüse, Obst und Salate sollten reichlich auf dem Speiseplan stehen. Mindestens ein bis zwei Liter Wasser am Tag sollten die ballaststoffreiche Kost ergänzen.

Hämorrhoiden und die Homöopathie

Das erste Mittel der Wahl im Zusammenhang mit Hämorrhoiden und Homöopathie ist die Pflanze Hamamelis, auch Zaubernuss genannt. Die Hamamelis hat mehrere lindernde Wirkungen auf Hämorrhoiden Symptome. Sie wirkt entzündungshemmend und hilft den quälenden Juckreiz in Schach zu halten. Darüber hinaus hat die Zaubernuss einen blutstillenden Effekt, weil sie zusammen ziehend wirkt. So werden auch Schwellungen gelindert. Zaubernusspräparate kommen meist als Salben oder Zäpfchen zum Einsatz, können aber auch eingenommen werden. Bei schlimmeren Beschwerden wie Schmerzen und ausgeprägtem Juckreiz kommt die Brechnuss zum Einsatz, lateinisch als Nux vomica bezeichnet. Bei äußerlichen entzündlichen Prozessen rund um den After kann auch Sulfur eingesetzt werden, das ist sublimierter Schwefel. Brechnuss und Sulfur werden als sogenannte Globuli eingenommen, das sind kleine Zuckerkügelchen mit Wirkstoffgehalt. Im Zusammenhang mit Hämorrhoiden und Homöopathie wird das individuell passende Mittel für den einzelnen Patienten sehr sorgfältig ausgewählt, nach genauer Schilderung der Symptome und einer akribischen Anamnese. Erfahrene Homöopathen gehen stets so vor und befragen ihre Klienten sehr eingehend, bevor sie das adäquate Mittel aussuchen.

Hämorrhoiden und Homöopathie zur äußerlichen Anwendung

Homöopathen empfehlen meist eine ganzheitliche Behandlung sowohl von innen, als auch von außen. Neben den Präparaten zur Einnahme werden Salben und Zäpfchen, aber auch Sitzbäder verschrieben. Zu pflanzlichen Sitzbädern raten mitunter sogar Schuldmediziner, weil sich die lindernden Wirkungen vielfach bestätigt haben. Die Kamille steht hier an oberster Stelle auf der Liste der heilsamen Wirkstoffe. Sitzbäder mit Kamille wirken entzündungshemmend und beruhigen die irritierte Haut in der empfindlichen Region des Anus. Auch die Eichenrinde eignet sich hervorragend für lindernde Bäder. Man kann sie einzeln oder in Kombination mit der Kamille dafür verwenden. Die Eichenrinde enthält Gerbstoffe mit zusammen ziehender und austrocknender Wirkung. Ganz kurze, kalte Sitzbäder helfen gegen Schwellungen. In dem mit höchstens 18 Grad temperierten Wasser bleibt der Patient nicht länger als 15 Sekunden sitzen. Schon der berühmte Pfarrer Kneipp hat diese abschwellende Therapie bei Hämorrhoiden empfohlen.

Weitere naturheilkundliche Präparate

Weitere homöopathische Mittel, die bei Hämorrhoidenleiden zum Einsatz kommen sind Acidum nitricum, Aesculus, Aloe vera, Capsicum, Causticum, Rathania oder Collisonia canadensis. Die Präparate werden der Symptomatik entsprechend ausgewählt. Darüber hinaus können Schüßler Salze gegen die Symptome von Hämorrhoiden eingesetzt werden. Für heilende und lindernde Sitzbäder eignen sich Calcium fluoratum, Kalium chloratum, Kalium phosphoricum oder Silicea.

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