Hilfe bei Erektionsstörungen

 

    Erektionsstörungen betreffen 20 Prozent der Männer im Alter von 30 bis 80 Jahren. Obwohl in Deutschland schon von einer Übersexualisierung die Rede ist, fällt dieses Thema immer wieder unter den Tisch. Schamgefühl und Zweifel an der eigenen Männlichkeit sind die Gründe, weshalb viele Männer sich trotz Potenzproblemen keine Hilfe suchen.

    Symptome bei Impotenz


    Eine Potenzstörung tritt dann auf, wenn trotz der Lust auf Geschlechtsverkehr der Penis nicht ausreichend steif wird und kurz vor oder während des Aktes erschlafft. Auch in erotischen Situationen rührt sich bei Patienten nichts, obwohl der Kopf eine Bereitschaft für Sex signalisiert. Diese Diskrepanz zwischen Penis und Gehirn stellt Männer vor eine Herausforderung.

    Erektionsstörungen können einmalig auftreten oder auch nur vereinzelt, zum Beispiel nach einem stressigen Tag oder großer Müdigkeit. Hier ist absolut kein Grund zur Sorge gegeben, der Körper signalisiert damit nur, dass er an die Grenze der Belastbarkeit gestoßen ist. Ruhe und Entspannung bringen schnell Abhilfe.

    Schwierig wird es, sobald einer oder beide Partner die Impotenz durch Schuldzuweisung oder Zweifel an den eigenen sexuellen Fähigkeiten überanalysieren. Hiermit beginnt der erste Schritt in einen Teufelskreis, der nur mit professioneller Hilfe durchbrochen werden kann.

    Die Ursachen von Potenzproblemen


    Die Gründe für Impotenz (auch erektile Dysfunktion genannt) sind vielfältig und können sowohl körperliche als auch seelische Ursachen haben. Besonders häufig treten Erektionsstörungen durch Übergewicht, Bluthochdruck, Drogenmissbrauch und exzessives Radfahren mit ungünstigem Sattel auf. Diesen Problemen sollte mit Medikamenten und einem gesünderen Lebensstil geholfen werden. Beraten lassen muss sich Mann allerdings beim Facharzt und sollte nicht auf eigene Faust mit der Impotenz herumexperimentieren.

    Jeder fünfte Fall von Erektionsstörungen wird durch psychische Probleme hervorgerufen. Versagensangst, Leistungsdruck und Selbstzweifel sind die häufigsten Gründe. Auch eine Kombination aus körperlichen und seelischen Ursachen ist möglich. Ein Gang zum Therapeuten wird unausweichlich, wenn man(n) die Potenzprobleme in Griff bekommen möchte.

    Der falsche Weg


    Hilfe bei Erektionsstörungen ist auf jeden Fall von einem Facharzt einzuholen, egal woher die Impotenz kommen mag. Falsch ist es, sich selbst therapieren zu wollen und zu ominösen Medikamenten oder mechanischen Hilfsmitteln zu greifen. Es besteht damit zwar die Chance, die Symptome zu bekämpfen, die Ursache bleibt aber nach wie vor bestehen. Die Impotenz wird weiterhin das Sexualleben belasten.

    Besonders wichtig ist bei Erektionsstörungen der Zusammenhalt der Partner. Vor allem dann, wenn die Störungen durch einen zu hohen Leistungsdruck und unangemessene Erwartungen entstehen, ist ein klärendes Gespräch hilfreich. Oftmals macht sich der Betroffene unnötig Sorgen und steigert damit nur noch die Impotenz.

    Viagra ist das meistverkaufte Medikament gegen Impotenz. Seine Wirkung beginnt dann, wenn der Patient sexuelle Erregung verspürt und versetzt ihn somit nicht in eine unangenehme Dauererektion. Nebenwirkungen hat Viagra vor allem bei Herzkranken. Diese können durch eine zu starke Belastung des Kreislaufs einen Herzinfarkt oder Kreislaufzusammenbruch erleiden. Aus diesem Grund ist Viagra unbedingt nur unter ärztlicher Aufsicht einzunehmen und sollte nicht auf dem Schwarzmarkt, sondern in der Apotheke gekauft werden.

    Halten Sie unbedingt Abstand von alternativen Heilmitteln aus Asien und Fernost. Auch wenn diese einen hohen Wirkungsgrad versprechen, sind ihre Nebenwirkungen nicht einzuschätzen und können deshalb sehr gefährlich werden.

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