Kompressionstherapie

 

Die Kompressionstherapie ist erste Wahl bei der Behandlung von Venenproblemen. Eine beginnende Venenschwäche kann damit prophylaktisch therapiert werden, nach Operationen wird sie zur Nachsorge angewandt. Die Kompressionstherapie ist also eine heilsame Allround Maßnahme für die Venen bei jeder Art von Problemen und in allen Stadien. Darüber hinaus ist sie das wirksamste Mittel, das Fortschreiten einer harmlosen Venenschwäche zu Krampfadern und Venenentzündung zu verhindern. Zudem handelt es sich um ein schonendes Verfahren ohne großen Aufwand oder hohe Kosten.

 

Venenschwäche, Varizen und Venenentzündung


Durch Alterungsprozesse oder genetische Prädispositionen kann es vor allem in den Beinen oft zu einer Schwächung der Venenfunktion kommen. Die Gefäße in den unteren Gliedmaßen sind allein durch die Schwerkraft besonderen Belastungen ausgesetzt, sie müssen das Blut von ganz unten nach oben pumpen. Können die Venenklappen dem irgendwann nicht mehr optimal standhalten, ist der Rückfluss des Blutes zum Herzen hin nicht mehr uneingeschränkt gewährleistet. Das kann auf Dauer zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen. Die Beinvenen verändern sich, werden durchlässiger und bilden schließlich Krampfadern aus. Zunächst zeigt sich das durch bläuliche Stellen an den Unterschenkeln, die sich im Laufe der Zeit zu unschönen knotigen Schwellungen auswachsen. Durch die permanente Stauung sammelt sich Wasser an, ödeme in den Beinen sind die Folge. Der fortschreitende Prozess bringt meist irgendwann auch schmerzhafte Venenentzündungen mit sich. Findet in diesem Stadium noch immer keine Behandlung statt, können sich Geschwüre entwickeln. Auf lange Sicht besteht die Gefahr der Thrombenbildung, was letztendlich zu einer Lungenembolie mit tödlichem Ausgang führen kann. Ein so tückisches Fortschreiten der Krankheit muss aber nicht sein, wenn frühzeitig eingeschritten wird. Eine Kompressionstherapie ist eine schonende und kostengünstige Behandlungsmethode, die schlimmeres verhindern kann, wenn nur früh genug damit begonnen wird.

Die Behandlung von Venenschwäche


Die Kompressionstherapie kann schon bei den ersten Symptomen von Venenschwäche vorbeugend zum Einsatz kommen. Wenn die Venenschwäche sich mit müden, schweren Beinen bemerkbar macht, kann der Arzt bereits Kompressionsstrümpfe verschreiben. Unterstützend kann der Patient geeignete Naturheilmittel einnehmen, im frühen Stadium erzielen pflanzliche Präparate noch gute Wirkungen. Sie haben kapillarabdichtende, entzündungshemmende und kräftigende Effekte auf die Gefäße. Lehmwickel und Anwendungen mit Kältereizen durch Wasser sind weitere natürliche Behandlungsmethoden, die wohltuend sind und gleichzeitig einem weiteren Fortschreiten des Venenleidens vorbeugen. Ferner sollten Patienten mit Venenschwäche auf ausreichende Bewegung achten. Gymnastik und beinkräftigende Ausdauersportarten sind zu empfehlen. Mit solchen frühen prophylaktischen Maßnahmen kann die Bildung von Varizen verhindert werden. Aber selbst wenn es schon zu Krampfadern gekommen ist, kann die Kompressionstherapie immer noch wirksam sein. Durch ihren Massageeffekt entlasten die Kompressionsstrümpfe die Beine und wirken anregend auf die Venentätigkeit. Sind die Varizen bereits so ausgeprägt, dass der Patient um eine Operation nicht herum kommt, wird der Arzt zur Nachsorge einen Kompressionsverband anlegen. Der Verband ist allerdings nur kurzfristig in akuten Situationen anwendbar, auf lange Sicht sind Kompressionsstrümpfe die bessere Wahl. Die medizinischen Strümpfe sind nicht mit den überall frei im Handel erhältlichen Stützstrümpfen zu verwechseln, Kompressionsstrümpfe werden vom Arzt verschrieben. Im Sanitätshaus müssen sie fachgerecht vom Experten an den individuellen Patienten angepasst werden. Nur dann kann die Therapie ihre heilsame Wirkung ganz entfalten.

 

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