Kürbis einfrieren

 

Die Kürbisfrucht gehört botanisch gesehen zu den Beeren. Das mag angesichts der enormen Größe überraschen, die ein Kürbis zuweilen erreichen kann. Die Ausmaße verlangen dem Gartenbesitzer jeden Herbst ausgeprägte Kreativität ab, denn die üppige Kürbispracht will verarbeitet werden. Mit den wohlschmeckenden Früchten kann man allerlei Leckereien zubereiten, aber die reiche Ernte bringt so manche Hausfrau an ihre Grenzen. Viele Gartenbesitzer fragen sich, ob man Kürbis einfrieren kann, um noch länger etwas davon zu haben. Denn sie möchten nicht wochenlang nur Kürbisgerichte genießen, um dann den Rest des Jahres ganz darauf verzichten zu müssen. Die Antwort ist ein eindeutiges ‚Ja‘, man kann Kürbis einfrieren, wenn man weiß, wie es richtig gemacht wird.

Kürbis einfrieren - So wird´s gemacht

Bevor man Kürbis einfrieren kann, muss man ihn pürieren. So behält die Frucht ihr volles Aroma und kann nach dem Auftauen am besten weiter verarbeitet werden. In Stücke geschnittene Kürbisse werden durch das Einfrieren weich und verlieren an Geschmack. Das Mus kann man portionsweise in geeigneten Gefäßen einfrieren und nach Bedarf so viel auftauen, wie man gerade für ein leckeres Kürbisgericht benötigt. Das ist auch deswegen äußerst praktisch, weil die Arbeit schon vor dem Einfrieren erledigt ist, und man nachher nicht mehr viel Aufwand mit dem Kürbis betreiben muss. Vor dem Kürbis einfrieren müssen die großen Beeren geschält werden. Das macht viel Arbeit, deswegen greifen viele Kürbisfans von vorne herein zum Hokkaido oder zum Butternusskürbis, weil diese Sorten mit der Schale verarbeitet werden können. So oder so wird der Kürbis in Stücke geschnitten, weich gekocht und püriert. Gewürze gibt man in diesem Fall am besten keine hinzu, dann kann man das Kürbispüree nach dem Auftauen beliebig verwenden. Vor dem Einfrieren muss die Masse unbedingt gut auskühlen. Bei minus 18 Grad Celsius hält sich das eingefrorene Kürbismus mindestens sechs Monate. Manche Gärtner ziehen dem Kürbis einfrieren die Lagerung der ganzen Früchte an einem dunklen Ort vor. Hat man einen wohl temperierten und gut durchlüfteten Vorratsraum zur Verfügung, kann man Kürbisse auf diese Weise ebenfalls für etwa sechs Monate aufbewahren, voraus gesetzt man belässt den ganzen Stiel an der Beere.

Kürbis einfrieren lohnt sich!

Denn die wertvollen Inhaltsstoffe der leckeren Kürbisfrüchte möchte man am liebsten das ganze Jahr nützen. Viele leckere Gerichte lassen sich aus der tollen Beere zaubern. Von der Lasagne über die Quiche bis hin zur Nachspeise, beinahe alles kann man in der Küche aus dem Kürbis machen. Wer bisher nur die Kürbissuppe kennen gelernt hat, sollte einmal etwas Neues ausprobieren. Denn der Kürbis ist nicht nur wohlschmeckend, sondern auch sehr gesund. Alle Sorten sind bekömmlich und haben eine positive Wirkung auf den Verdauungstrakt. Die Frucht hat eine regulierende Wirkung auf den Darm und regt die Blasentätigkeit an. Ein breites Spektrum an segensreichen Inhaltsstoffen mit Heilwirkung lassen den Kürbis über den kulinarischen Genuss hinaus also ebenfalls als Medizin wertvoll erscheinen. Seine Kerne finden denn auch als pflanzliche Heilmittel Verwendung und helfen bei Prostatabeschwerden, Nierenleiden, Bluthochdruck und gegen Bandwürmer. Darüber hinaus wirkt die Kürbisfrucht mit ihren vielseitigen Inhaltsstoffen entgiftend und ausgleichend auf den Säurehaushalt.

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