Potenzstörungen im Alter

 

    Potenzstörungen können Männer in jedem Alter betreffen. Im Alter zwischen 30 bis 80 Jahren leidet jeder Fünfte an einem vorzeitigen Erschlaffen des Gliedes oder einer Auflösung der Erektion während des Geschlechtsverkehrs. Die Dunkelziffer dürfte um einiges höher liegen.

    Besonders häufig treten Potenzstörungen im Alter auf, wobei Männer über 50 Jahren nicht zwangsläufig an Potenzstörungen leiden müssen. Grund für die Impotenz sind oft Hormonschwankungen, die Männer in dem Alter ab 40 Jahren erfahren. Wie bei Frauen in den Wechseljahren, ordnet sich der Hormonhaushalt neu. Das Testosteron geht dabei zurück, östrogen tritt in den Vordergrund. Mit dem Anstieg der weiblichen Hormone können Männer sensibler werden – sind aber auch diese Entwicklung nicht vorbereitet. Es kommt zu Stimmungsschwankungen und einer anfälligen Erektion.

    Arztbesuche sind unerlässlich


    Aus Angst vor ärzten suchen nur wenige Männer im fortgeschrittenen Alter Urologen auf, um die Probleme abklären zu lassen. Durch die Nicht-Behandlung steigt die Verunsicherung und damit die Gefahr, die Potenzstörungen im Alter zu verstärken.

    Dabei ist der Gang zum Arzt für Männer bei auftretender Impotenz unbedingt vonnöten, da Erektionsstörungen Symptome von Krankheiten sein können. Krebs, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Folgeschäden von Übergewicht machen sich bemerkbar. Die Durchblutung des Glieds wird gestört, eine Erektion kann nicht aufgebaut oder nicht über einen längeren Zeitraum gehalten werden.

    Neben den physischen Ursachen können Potenzstörungen auch psychische Ursachen zugrunde liegen. Versagensangst und Leistungsdruck, Komplexe, schlechte oder keine Erfahrungen rufen schnell eine Impotenz hervor. Wichtig ist es, sich aus dem Teufelskreis der Angst vor der Potenzstörung im Alter und der daraus resultierenden Erektionsstörung zu befreien.

    Nur ein Facharzt kann die Ursachen der Potenzstörung herausfinden und den Betroffenen gegebenenfalls an eine Therapeuten verweisen. Für Männer sollte klar sein: Potenzstörungen im Alter sind keine Selbstverständlichkeit!

    Den Potenzstörungen zu Leibe rücken


    Sofern die Potenzstörungen aufgrund von ungesunder Lebensweise auftreten, sollte Mann diese schnellstens ändern. Die Kilos zu viel auf den Rippen verlieren, von Fett und Zucker zu Obst und Gemüse wechseln. Den Kreislauf regulieren, sich ausreichend bewegen und die Kondition verbessern. Wenn nötig, auch den oft genutzten Fahrradsattel austauschen, denn auch das kann ein Grund für Potenzstörungen im Alter sein.

    Klingt nach vielen Einschränkungen? Das ist Ansichtssache. Denn auf der anderen Seite bekommt man durch einen gesunden Lebensstil auch wieder sein aktives und erfüllendes Sexualleben zurück.

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