Reizdarm und Ernährung - was kann man essen?

 

Beim sogenannten Reizdarm handelt es sich um eine funktionelle Erkrankung, bei der keine organische Ursache ermittelt werden kann. Das Reizdarm Syndrom steht dann am Ende als Ausschlussdiagnose fest. Psychische Auslöser sind aufgrund dieser Tatsache naheliegend, aber auch der Zusammenhang zwischen Reizdarm und Ernährung kann ursächlich für die Krankheit sein. Die Symptome sind vielfältig und können sich von Patient zu Patient erheblich unterscheiden. Neben Magen-Darm-Beschwerden zieht sich die Palette von Müdigkeit und Leistungsabfall über Schlafstörungen bis hin zu depressiven Zuständen. Die achtsame Nahrungsaufnahme spielt bei der Behandlung eine wesentliche Rolle.

Bewusst essen und genießen

In China werden die Verdauungsorgane als ‚Mitte‘ bezeichnet, das indiziert die psychische Komponente. Wer seine Mitte verliert, muss sowohl mit seelischen als auch mit körperlichen Folgeerscheinungen rechnen. Aber auch im europäischen Sprachgebrauch wird der Zusammenhang zwischen Psyche und Verdauung deutlich. Wir sagen, etwas schlägt uns auf den Magen, oder wir müssen ein einschneidendes Ereignis verdauen. In der Tat beeinflussen seelische Probleme sehr häufig die Funktionalität der an der Verdauung beteiligten Organe. Aus diesem Grund ist bei einer Erkrankung wie dem Reizdarm ganz besonders auf die Ernährung zu achten. Hektische Nahrungsaufnahme zwischen Tür und Angel ist kontraproduktiv, der Patient sollte nicht nur Wert darauf legen, was er zu sich nimmt, sondern auch wie er das tut. Bewusstes Essen mit Genussfaktor sollte die Devise sein. Dann kann man sich den Zusammenhang zwischen Reizdarm und Ernährung ganz konkret für die Behandlung zunutze machen. Regelmäßige Mahlzeiten tun dem gereizten Darm gut. Jeder Erkrankte muss selbst herausfinden, welche Nahrungsmittel für ihn persönlich günstig sind, und welche er nicht verträgt. Auf Fertigprodukte sollte weitestgehend verzichtet werden, da nicht immer hundertprozentig klar ist, was alles darin enthalten ist. Bei bestimmten Beschwerden helfen Kräutertees, etwa Melisse bei Anspannung oder Fenchel bei Blähgefühl. Ein Tee aus Bitterpflanzen lindert Symptome wie allgemeines Völlegefühl und Sodbrennen, direkt nach dem Essen kann eine Tasse Ingwertee übermäßigem Völlegefühl vorbeugen. Besonders wichtig ist die ruhige Atmosphäre bei der Nahrungsaufnahme, Reizdarm-Patienten sollten sich dafür genügend Zeit nehmen und die Mahlzeit bewusst genießen. Selbst zubereitete Kost hat den entscheidenden Vorteil, dass man ganz genau weiß, was darin enthalten ist.

Die Behandlung

Der Zusammenhang zwischen Reizdarm und Ernährung hat für den Patienten Vor- und Nachteile. Die Tatsache, dass er besonders sorgfältig mit dem Thema umgehen muss, kann belastend sein, andererseits kann entsprechende Nahrung auch als Medizin angesehen werden. Die oben erwähnten Tees sind Beispiele dafür, aber auch das Essen selbst kann für die Bekämpfung unangenehmer Symptome genutzt werden. Ein entspannter Umgang mit der Krankheit und die Betonung des Nutzens der Verknüpfung von Reizdarm und Ernährung erleichtern dem Patienten sein Schicksal. Schon zum Frühstück kann der Darm mit zuträglicher Kost beruhigt werden. Wenn es dem Betroffenen alleine dadurch den Tag über besser geht, wird er den Zusammenhang zwischen Reizdarm und Ernährung schnell schätzen lernen. Bewährt hat sich das sogenannte Reis-Congee als erste Mahlzeit des Tages. Das ist eine Art Reissuppe, die dadurch entsteht, dass man den Reis sehr lange kocht, bis die Körner beginnen, sich aufzulösen. Am besten eignet sich dafür geschälter Rundkornreis aus China.

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