Untergewicht und Sport

 

Untergewicht und Sport sind eine heikle Kombination. Wer zu wenig wiegt und aktiven Sport betreibt läuft Gefahr, immer weiter abzunehmen. Deshalb sollten sportliche Dünne besonders auf ihre Ernährung achten und ihr Gewicht streng kontrollieren. Denn zu geringes Gewicht kann eine schlechte Konstitution und unbefriedigende Leistungsfähigkeit mit sich bringen. Das schadet nicht nur dem Sport, sondern auch der Gesundheit. Untergewicht und Sport müssen einander jedoch keinesfalls ausschließen und können auf gesunde Weise vereinbart werden. Der magere Sportler muss mit seinem Körper besonders achtsam umgehen. Er sollte unbedingt den Ausgleich zwischen Nahrungsaufnahme und Energieverbrauch im Auge behalten. Gelingt dies, kann auch der Dünne seinem Körper mit sportlicher Aktivität Gutes tun. Beim Zunehmen kommt es schließlich nicht nur auf das Gewicht an, Fett und Muskelmasse sollten in einem harmonischen Verhältnis aufgebaut werden. Das klappt am besten mit gesunder Ernährung und einem aktiven Bewegungsprogramm.

 

Risiko Mangelernährung


Untergewicht ist generell mit dem Risiko der Mangelversorgung an Nährstoffen behaftet. Bei aktiven Sportlern erhöht sich dieses Risiko noch um ein Vielfaches, weil diese Menschen sehr viel Energie umsetzen. Wollen sie nicht immer weiter abnehmen, müssen sie ihrem Körper die verbrauchte Energie unbedingt wieder zuführen. Ansonsten gefährden sie sowohl ihre Gesundheit als auch ihre Kondition. Nährstoffmangel kann schwer wiegende gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Deshalb sollten sehr dünne Sportler unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle stehen, damit eine Unterversorgung rechtzeitig diagnostiziert werden kann. Eine Blutuntersuchung kann Mangelerscheinungen frühzeitig aufdecken, so dass der Betroffene mit Hilfe seines Arztes sofort gegensteuern kann. Ansonsten drohen schnell erste Symptome wie nachlassende Leistungsfähigkeit und Müdigkeit. Der Zustand von Haut und Haaren kann ebenfalls durch Mangelernährung beeinträchtigt werden. Die Immunabwehr wird schwächer, das führt vermehrt zu Infekten, was das ursprüngliche Problem des Untergewichts noch verschlimmern kann. Frauen sind zudem häufig von Amenorrhoe betroffen, die Regelblutung bleibt aus, das Risiko, später an Osteoporose zu erkranken, erhöht sich. Die gesundheitlichen Gefahren, welche mit Untergewicht und Sport verbunden sind, sollten also keinesfalls unterschätzt werden.

Tipps und Tricks


Magere Sportler sollten besonders auf eine regelmäßige Nahrungsaufnahme achten, am besten etwa alle zwei bis drei Stunden. Mit einem Müsli kann beispielsweise der nahrhafte Tag begonnen werden, angereichert mit Nüssen und Kernen wird es zu einer gehaltvollen Mahlzeit. Ein Schuss Sahne bringt noch zusätzliche Kalorien. Suppen oder Soßen werden mit hochwertigem Pflanzenöl energetisch aufgepeppt. Milchprodukte sollten mit hohem Fettgehalt ausgewählt, Vesperbrote großzügig belegt und üppig mit Butter oder Margarine bestrichen werden. Etwa eine halbe Stunde vor der Nahrungsaufnahme kann ein Apfel Appetit anregend wirken. Bei hartnäckigem Appetitmangel helfen pflanzliche Bitterstoffe. Snacks für zwischendurch sind wichtige Energielieferanten, Nüsse eignen sich dafür genauso gut wie beispielsweise Avocados. Etwas Schokolade ist durchaus erlaubt, die süße Versuchung soll ja auch einen stimmungsaufhellenden Nebeneffekt haben. Eine Tasse Kakao oder ein fruchtiger Milchshake sind ebenfalls gut für die Kalorienzufuhr zwischen den Mahlzeiten geeignet. Genügend Energie zu sich zu nehmen wird dem aktiven Sportler umso leichter fallen, je intensiver der Genuss beim Essen ist. Ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Verbrauch und Zufuhr von Kalorien kann also am ehesten dann erreicht werden, wenn der Untergewichtige lernt, seine Nahrung bewusst zu geniessen.

 

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