Venenschwäche und Homöopathie

 

Die Venenschwäche ist für sich selbst genommen noch kein ernstes gesundheitliches Problem. Die Symptome gehen anfänglich in der Regel nicht über ein müdes, schweres Gefühl in den Beinen hinaus, das vorwiegend am Abend auftritt. Beeinträchtigende Beschwerden entwickeln sich erst im späteren Verlauf, wenn ersten Symptomen keine Beachtung geschenkt wurde. Dann kann der krankhafte Prozess ungehindert fort schreiten und mit der Zeit schwerwiegende gesundheitliche Probleme hervor bringen. Handelt der Betroffene jedoch frühzeitig und ergreift geeignete prophylaktische Maßnahmen, kann er schlimmere Folgen mit sanften Methoden verhindern.

 

Die Venenschwäche und die Homöopathie


Das Thema ‚ Venenschwäche und Homöopathie‘ ist noch nicht sehr populär. Dennoch stellt die Homöopathie eine gute Möglichkeit dar, den tückischen Prozess in den Venen aufzuhalten. Pflanzliche Mittel können eine durch physikalische Anwendungen erreichte Entstauung stabilisieren. Nach einer Lymphdrainage kann also beispielsweise die Wiederansammlung von Wasser im Gewebe erheblich verzögert werden. Grundsätzlich handelt es sich bei der homöopathischen Therapie um eine langfristige Behandlung. Extrakte aus der Rosskastanie wirken etwa entzündungshemmend und helfen dabei, die Kapillaren dicht zu halten. Der Wirkstoff der Rosskastanie ist das β-Aescin, leider kann diese Substanz die Magenschleimhaut reizen. Deshalb werden bevorzugt sogenannte Retardprodukte eingesetzt, die ihre Wirkung erst im Dünndarm entfalten. Eine weitere Heilpflanze, die bei Venenschwäche eingesetzt wird, ist die Mäusedornwurzel. Wie die Rosskastanie wirkt auch der Extrakt aus dieser Pflanze kapillarabdichtend und entzündungshemmend, darüber hinaus werden die Gefäßwände gekräftigt. Mäusedornwurzelextrakt hat zudem weniger starke Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt und ist somit als das schonendere Mittel zu betrachten. Das Rutin ist die Wirksubstanz des Buchweizenkrautes, welches ebenfalls als homöopathisches Mittel bei Venenschwäche zum Einsatz kommt. Es wirkt wie die anderen abdichtend auf die Kapillaren, fördert deren Mikrozirkulation und wirkt der Brüchigkeit der kleinen Gefäße entgegen. Das rote Weinlaub regt die Hautdurchblutung an und vermindert Schwellungen an den Beinen. Aus den genannten Heilpflanzen können auch Einreibungen hergestellt werden. Zwar ist die Wirksamkeit von Einreibungen nicht nachgewiesen, jedoch empfinden die meisten Patienten diese als sehr wohltuend. Während einer Kompressionstherapie sind Gels oder Salben sinnvoll, die unter den Strümpfen aufgetragen werden. Diese dürfen jedoch niemals einmassiert werden, weil sich dabei allzu leicht Blutgerinnsel lösen könnten.

Andere vorbeugende Maßnahmen


Venenschwäche und Homöopathie kann ein Erfolgsduo werden, wenn weitere vorbeugende Maßnahmen hinzukommen. Vor allem ausreichende Bewegung ist hier zu nennen. Dadurch wird die Venentätigkeit immer wieder aufs Neue angeregt, der Rückfluss des Blutes zum Herzen hin somit erleichtert. Menschen, die einen vorwiegend sitzenden oder stehenden Beruf ausüben, können kleine Gymnastikeinheiten in ihren Arbeitsalltag einplanen. Ausdauersportarten zur Kräftigung der Beinmuskulatur sind darüber hinaus zu empfehlen. Laufen, Wandern, Schwimmen oder Radeln sind ideale Outdoor Aktivitäten für Patienten mit Venenschwäche. Eine gestärkte Beinmuskulatur unterstützt und entlastet die Venen und regt so den Blutfluss an. Um den Gefäßen die Arbeit nicht noch zusätzlich zu erschweren, sollte bei Venenschwäche unbedingt auf einengende Kleidungsstücke, besonders im Bereich der Knie, verzichtet werden. Auch allzu hohe Schuhe wirken sich negativ aus. Wer Venenprobleme hat, sollte außerdem das Rauchen aufgeben und übermäßigen Alkoholkonsum vermeiden. Mit den geeigneten homöopathischen Mitteln und adäquaten Vorsorgemaßnahmen können die gefährlichen Folgeerscheinungen der Venenschwäche erfolgreich eingedämmt werden.

 

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